IHK-Finder

    Finden Sie Ihren Ansprechpartner zur Ausbildung und Weiterbildung und konkrete Angebote für ihre Region.

    Duale Ausbildung – kurz erklärt

    Die duale Ausbildung – also die Ausbildung in Unternehmen und Berufsschule – ist die häufigste Form der Ausbildung in Deutschland und verbindet Theorie mit Praxis.

    Von diesem System kann Ihr Kind als Auszubildender nur profitieren. Das zeigen auch die Zahlen: Mehr als die Hälfte aller deutschen Jugendlichen beginnt eine duale Ausbildung. Das Modell, das es in vergleichbarer Form bisher nur in Österreich und der Schweiz gibt, wird weltweit geschätzt und für immer mehr Länder zum Vorbild.

    Wie läuft eine duale Ausbildung ab?

    Die duale Ausbildung findet  in einem Ausbildungsbetrieb und  in einer Berufsschule statt. Die beiden Ausbildungsträger (Ausbildungsbetrieb und Berufsschule) arbeiten dabei eng zusammen. Eine Woche in der dualen Ausbildung fällt abwechslungsreich aus: In der Regel findet die praktische Ausbildung im Betrieb an drei bis vier Tagen statt. An den anderen ein bis zwei Tagen ist Unterricht in der Berufsschule. Auf diese Weise kann Ihr Kind die gelernte Theorie direkt im Unternehmen anwenden und dabei Maschinen, Produktionsverfahren etc. kennenlernen.

    Die duale Ausbildung dauert  zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit auch verkürzt werden. Im Gegensatz zu einem Studium erhält Ihr Kind während der Ausbildung eine Ausbildungsvergütung. Diese ist je nach Branche und Ausbildungsbetrieb unterschiedlich hoch. In Ostdeutschland lagen die tariflichen Vergütungen 2018 bei durchschnittlich 859 €. 

    Während der dualen Ausbildung gibt es natürlich auch Prüfungen. Mit Bestehen der Abschlussprüfung vor der IHK beendet Ihr Kind die duale Ausbildung.

    Die IHK als Bindeglied zwischen Azubi und Ausbildungsbetrieb

    Die IHK begleitet Ihr Kind in der dualen Berufsausbildung von der Vorbereitung bis zur Prüfung. Sie berät die Auszubildenden und die Ausbildungsbetriebe. Nicht jedes Unternehmen darf in jedem Beruf ausbilden. Das Unternehmen muss fachlich die in den jeweiligen Berufsbildern genannten Voraussetzungen erfüllen, Ausbildungspläne erstellen und geeignete Ausbilder zur Verfügung haben. Die Ausbildungsberater der IHK stehen Unternehmen und Auszubildenden bei allen Fragen rund um die Ausbildung zur Verfügung. Das gilt auch für den Fall, dass es während der Ausbildung zu Problemen oder Konflikten kommt.

    In unserem Film haben wir die duale Ausbildung noch einmal kurz und bildlich für Sie erklärt.