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Ein guter Ausbildungsstart: Mit diesen 5 Tipps klappt der Berufseinstieg

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Bald beginnt mit dem Ausbildungsstart ein neues Kapitel im Leben Ihres Kindes. Bereits von Anfang an stellt es die Weichen für eine Anstellung nach seinem Ausbildungsabschluss. Wie die ersten Schritte in die Berufstätigkeit erfolgreich werden, verraten unsere Tipps.

Natürlich verläuft der Ausbildungsstart noch etwas ruhiger als spätere Arbeitstage. Dennoch sollte Ihr Kind bereits jetzt für einen guten Eindruck sorgen. Schließlich wird es von Beginn an beobachtet und eingeschätzt. Je nachdem, wie sich der neue Auszubildende präsentiert, prägt dies das Bild, dass sich Chef und Kollegen machen. Einen schlechten Eindruck in eine positive Erwartung umzuwandeln ist leider sehr schwer.

Tipp 1: Gut vorbereitet und pünktlich sein

Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind die Website des Ausbildungsunternehmens an. Hier finden Sie Informationen, was in der Firma besonders wichtig ist. Denn viele Unternehmen stellen ihre Werte auf Seiten wie „Philosophie“ oder „Über uns“ vor.

Unpünktlichkeit ist ein vermeidbarer Fauxpas, der lange im Gedächtnis bleibt. Informieren Sie sich im Vorfeld, welcher Weg der beste zur Ausbildungsstelle ist. Lassen Sie Ihr Kind den Arbeitsweg austesten. Hierbei fällt schnell auf, wie viel Zeit eingeplant werden muss und an welchen Stellen es zu Verzögerungen kommen kann.

Tipp 2: Zuverlässig sein ohne sich selbst auszubeuten

Wenn Ihr Kind von seinem Chef oder Vorgesetzten zu viele Aufgaben bekommt, sollte es dies ansprechen. Ideal ist es, die Aufgaben aufzulisten und um eine Priorisierung zu bitten. Auf diese Weise sehen alle den Umfang der Arbeiten und können den benötigten Zeitraum zur Abarbeitung einschätzen. Außerdem beweist Ihr Kind einen guten Blick über sein Zeitmanagement und eine lösungsorientierte Kommunikationshaltung.

Diese Herangehensweise schützt gleichzeitig vor einer Selbstaufopferung. Denn viele Azubis neigen zur Überarbeitung, um durch größtmöglichen Einsatz sich selbst zu beweisen. Einsatzbereitschaft ist eine gute Eigenschaft, doch die Gesundheit geht vor.

Tipp 3: Für Entwicklung sorgen und Fehler eingestehen

Während einer Ausbildung eignet sich Ihr Kind zahlreiche Kompetenzen an. Um Stillstand zu vermeiden, müssen die Aufgaben abwechslungsreich sein. Sollte Ihr Kind über Wochen stets dieselbe Aufgabe erledigen, ist es ratsam, mit dem Ausbilder zu sprechen. Dies zeigt Engagement und den Willen, sich weiterzuentwickeln.

Aus Fehlern lernt man. Dennoch sind Fehler in unserer Gesellschaft negativ belastet. Indem Fehler vertuscht oder nicht angesprochen werden, vertut sich Ihr Kind jedoch die Chance etwas zu lernen und es in Zukunft besser zu machen. Ihr Kind steht erst am Anfang seiner Ausbildung. Niemand geht daher davon aus, dass es perfekt ist und bereits alles beherrscht. Auch Unsicherheiten und Fragen sollten direkt angesprochen werden. Bestärken Sie Ihr Kind dabei, Probleme anzusprechen. Es sollte sich entschuldigen und zeigen, dass es dazulernen will.

Tipp 4: Sich ins Team integrieren

Ihr Kind wird mit verschiedenen Kollegen zusammenarbeiten. Für ein gutes Arbeitsklima ist es hilfreich, Kontakte zu knüpfen. Statt die anderen auf sich zukommen zu lassen, sollte Ihr Kind den ersten Schritt machen. Indem es sich aktiv den Kollegen vorstellt, zeigt es sich offen und interessiert. Hierbei sollte es auf die unternehmensinterne Ansprache achten. Duzen sich die Kollegen oder wird förmlicher gesiezt? Wichtig ist hierbei festzustellen, ob die Ansprache zwischen Kollegen und Chef unterschiedlich ist. Je nachdem, wie sich Kollegen und der Chef vorstellen, erkennt man schnell den gängigen Umgangston im Betrieb.

Eine weitere Möglichkeit sich ins Team zu integrieren ist die Anpassung an den Dresscode. Herrscht im Ausbildungsunternehmen eine offizielle oder inoffizielle Regelung zur Kleiderwahl? Am Outfit der Kollegen lässt sich schnell erkennen, ob eher ein lockeres oder Business-Outfit am Arbeitsplatz gewünscht ist. Damit Ihr Kind bereits zum Ausbildungsstart passend gekleidet ist, sollte es sich im Vorfeld informieren.

Tipp 5: Engagement zeigen

Unternehmen erwarten Tatendrang und Motivation. Daher sollte Ihr Kind mit Begeisterung an seine neuen Aufgaben herangehen. Ideal ist es, nicht nur auf die Zuteilung von Arbeiten zu warten, sondern aktiv Möglichkeiten zur Mitarbeit zu suchen. Hierfür kann Ihr Kind fragen, wo es sich einbringen kann.

Da Ihr Kind in den ersten Tagen eine Fülle an Informationen erhalten wird, empfiehlt es sich mitzuschreiben. So können keine Informationen verloren gehen. Ein Schreibblock und ein Stift gehören daher unbedingt zur Ausstattung.

Neben diesen persönlichen Herausforderungen zum Ausbildungsstart wird der, bei Jugendlichen oft verhasste, Papierkram notwendig. Formalien gehören allerdings zum Start ins Berufsleben dazu. Welche Anträge nun wichtig sind, betrachten wir in unserem nächsten Beitrag.

Hinweis: Weitere Tipps rund um den Ausbildungsstart finden Sie auf unseren Seiten.