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Elternratgeber

Mit einem Praktikumsplatz in die Osterferien starten

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Frühling heißt Aufbruch – und das gilt auch für die Berufsorientierung. Der Beginn des Ausbildungsjahres 2022 liegt nicht mehr fern, dennoch haben zahlreiche Jugendliche noch immer keine Vorstellung, für welchen Beruf sie sich entscheiden sollen.

Ein Betriebspraktikum macht es Ihrem Kind einfacher, die passende Ausbildung für sich zu entdecken. Dank der gelockerten Corona-Bestimmungen gibt es jetzt wieder viele Möglichkeit, z.B. sich für ein Schülerpraktikum zu bewerben oder in den Ferien Tagespraktika zu machen.

Raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Betrieb!

Bei einem Treffen verständigten sich Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und DIHK-Präsident Peter Adrian über die Notwendigkeit, Jugendlichen Kontakte zu Betrieben zu verschaffen. Der einstimmige Tenor dabei lautete: Kein Jugendlicher der Abschlussklassen solle ohne einen bestätigten Praktikumsplatz in die Osterferien gehen. Viele Unternehmen sind ohnehin daran interessiert, zu handeln und schnelle, unkomplizierte Praktikumsangebote speziell für Schüler und Schülerinnen der Abschlussklassen zu schaffen.

Mit einem Praktikum den Berufswunsch ausprobieren

Wenn Sie Ihr Kind bei der Suche nach einem Schülerpraktikum unterstützen wollen, finden Sie in Schritt 3 unseres Elternratgebers viele hilfreiche Anregungen zu wichtigen Fragen. Hier stellen wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten für ein Praktikum vor und zeigen, wo Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind online über Ausbildungsberufe informieren können. Anhand einer kurzen Checkliste können Sie und Ihr Kind ermitteln, welche Berufe sich für ein Schülerpraktikum anbieten. Und mit unserer interaktiven Karte können Sie passende Praktikumsplätze in Ihrer Region entdecken.

Vorgehen bei der Online-Suche nach einem Praktikumsplatz

Für eine geordnete und zielorientierte Suche nach dem passenden Schülerpraktikum ist es wichtig, möglichst systematisch vorzugehen. Wichtig ist jedoch, dass Sie Ihr Kind bei der Auswahl der potenziellen Praktikumsplätze selbstbestimmt handeln lassen, schließlich wollen nicht Sie ein Praktikum absolvieren, sondern Ihr Kind!

Ihre Unterstützung ist stattdessen eher bei organisatorischen Dingen gefragt:

  • Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Suchkriterien und -begriffe fest.
  • Helfen Sie Ihrem Kind dabei, eine Liste mit den zu durchsuchenden Seiten anzulegen und diese nacheinander abzuarbeiten.
  • Außerdem ist es hilfreich, auch alle Kontaktdaten interessanter Praktikumsbetriebe in einer Liste zusammenzutragen und zu notieren, ob der Betrieb eine gewünschte Art der Bewerbung für das Praktikum angibt (Email, Telefon, Online-Bewerbung)
  • Eine zusätzliche Notizspalte für jeden Betrieb hilft Ihrem Kind, bei der telefonischen Kontaktaufnahme wichtige Informationen mitzuschreiben. 

Zahlreiche freie Ausbildungsplätze

Auch durch die Corona-bedingten Einschränkungen der letzten zwei Jahre ist ein Großteil der Ausbildungsstellen unbesetzt geblieben. Ausbildungsmessen entfielen, Kontaktverbote verhinderten Bewerbersprechstunden und Praktika waren kaum oder nur bedingt möglich. Umgekehrt stiegen gerade bei jungen Menschen Unsicherheit und Unklarheit in Bezug auf die Berufswahl, was auch durch virtuelle Angebote der Unternehmen nicht vollständig kompensiert werden konnte.

Der Aufforderung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und DIHK-Präsident Peter Adrian nach möglichst vielen persönliche Betriebskontakten für Schüler und Schülerinnen liegt deshalb jetzt eine einfach Rechnung zugrunde: Praktika sind die wirkungsvollste Maßnahme, Schulabgänger und Betriebe in direkten Kontakt zu bringen – eine Situation, die für beide Seiten vielversprechend ist und gerade jetzt die entscheidende Veränderung für den Arbeitsmarkt mit sich bringen könnte.