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    Richtig Bewerben: Das gehört in den Lebenslauf

    Hat Ihr Kind einen Ausbildungsplatz gefunden, auf den es sich bewerben möchte, ist der nächste Schritt das Schreiben der Bewerbung für die Ausbildung. Der Lebenslauf ist dabei der Kern der Bewerbungsunterlagen:

    Er zeigt die wichtigsten bisherigen beruflichen und schulischen Stationen Ihres Kindes übersichtlich und geordnet und ergänzt das Anschreiben. Um beim Wunschunternehmen einen guten Eindruck zu hinterlassen, sollte Ihr Kind bei der Bewerbung einige Feinheiten beachten.

    Aufbau

    Der Lebenslauf wird in Form einer zweispaltigen Tabelle aufgebaut. In der kleineren, linken Spalte sind die Zeitangaben vermerkt und rechts die jeweils zugehörigen beruflichen oder schulischen Stationen. Der Lebenslauf sollte antichronologisch aufgebaut sein, die letzte Station wird dabei zuerst genannt. Klassischerweise hat ein Standard-Lebenslauf nicht mehr als eine Seite. Ein Punkt, auf den Unternehmen meist besonderen Wert legen, ist die Vollständigkeit des Lebenslaufes. Personal-Entscheidern fallen Lücken im Lebenslauf sofort auf. Achten Sie bei der Bewerbung Ihres Kindes darauf, dass alle bisherigen Stationen erwähnt werden.

    Inhalt

    Einen wichtigen Teil des Lebenslaufes nimmt die schulische Bildung ein. Hier sollte Ihr Kind aufführen, welche Schule es besucht und welchen Abschluss es dort erreicht hat. Wenn Ihr Kind zum Zeitpunkt der Bewerbung noch zur Schule geht, sollte es zusätzlich erwähnen, wann es voraussichtlich den Schulabschluss machen wird.

    Doch nicht nur die schulische Bildung gehört in den Lebenslauf: Auch die Praxiserfahrung macht einen wesentlichen Teil der Bewerbung aus. Dazu zählen Schulpraktika oder Nebenjobs. Mit einem einschlägigen Praktikum beispielsweise zeigt ihr Kind Engagement und Interesse an der Branche.

    Auch die Kontaktinformationen ihres Kindes, wie Telefonnummer und E-Mail, sowie Sprachkenntnisse und Interessen dürfen im Lebenslauf nicht fehlen.

    Anhang

    Im Anhang des Lebenslaufes werden wichtige Nachweise zu den schulischen oder beruflichen Leistungen aufgeführt. Das Schulzeugnis ist dabei das wichtigste Dokument und darf als Bestätigung der schulischen Leistungen nicht fehlen. Aber auch ggf. vorhandene Nachweise von Praktika und Zertifikate von Weiterbildungen (z. B. Sprachkurse) machen es dem Unternehmen leichter, Ihr Kind besser einzuschätzen.

    Gestaltung

    Ein ansprechendes Layout und ein professionelles Foto erwecken einen guten ersten Eindruck beim Wunschunternehmen. Obwohl ein Bewerbungsfoto bei heutigen Bewerbungen nicht zwingend beiliegen muss, kann es jedoch helfen, dem Unternehmen einen ersten Eindruck Ihres Kindes zu vermitteln. Auch ein zusätzliches Deckblatt und eine einheitliche Optik mit dem Anschreiben sind bei einer Bewerbung kein Muss, fallen aber oft positiv auf. So steht einer Einladung zum Vorstellungsgespräch nichts mehr im Weg.