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    Tipps für den erfolgreichen Start in die Ausbildung

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    Im August und September beginnt für viele Azubis der Ernst des Berufslebens. Doch der Übergang von Schule zur Ausbildung fällt dem ein oder anderen schwer. Denn in der Ausbildung wird nicht nur theoretisch gelernt: Es heißt auch im Unternehmen zu arbeiten und die internen Regelungen zu beachten. Mit diesen Tipps hinterlässt Ihr Kind jedoch sicher einen guten Eindruck und meistert den Ausbildungsstart erfolgreich.

    Tipp 1: Pünktlichkeit ist das A und O der Ausbildung

    Für die meisten Arbeitgeber ist sie wohl am wichtigsten: Die Pünktlichkeit. Das macht sie zu einem der wichtigsten Tipps für die Ausbildung. Ihr Kind sollte sich schon vorher informieren, wann es zum Ausbildungsbeginn antreten sollte. Besser ist es in jedem Fall schon etwas früher vor Ort zu sein. Dies zeugt nicht nur von Motivation, so hat Ihr Kind auch mehr Zeit, sich auf den ersten Tag vorzubereiten und sich in Ruhe an die neue Umgebung zu gewöhnen. Wenn Ihr Kind einen längeren Weg zu Ausbildungsstätte hat, sollte es möglichst den Weg schon vorher einmal abfahren. So weiß es genau, wie viel Zeit die Anfahrt beansprucht.

    Tipp 2: Mit Freundlichkeit und Höflichkeit Sympathie erwecken

    „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es auch wieder hinaus.“ – Damit Ihr Kind in der Ausbildung einen guten Eindruck hinterlässt, sollte es sich bemühen, sich freundlich und höflich zu verhalten. Wer offen auf die neuen Kollegen und Kolleginnen zugeht, sich vorstellt und grüßt wird im neuen Betrieb schnell Anklang finden. Insbesondere bei Vorgesetzten gilt übrigens: Wenn das „Du“ noch nicht angeboten wurde, sollte immer die Höflichkeitsform gewählt werden.

    Tipp 3: Engagement im Ausbildungsbetrieb zeigen

    In der Tasche, die Ihr Kind mit zur Ausbildung nimmt, sollte ein Notizblock nicht fehlen. Es kommt nämlich gut an, wenn Ihr Kind sich Notizen macht, während ihm etwas erklärt wird. Engagement und Eigeninitiative sind im Beruf besonders gern gesehen. Dazu zählt auch, zu fragen, ob es vielleicht noch weitere Aufgaben gibt, wenn eine andere bereits erledigt ist.

    Tipp 4: Dresscode einhalten

    So mancher Auszubildender steht vor dem ersten Arbeitstag vermutlich ratlos vor dem Kleiderschrank. Kein Wunder, denn man möchte am ersten Tag ja nicht negativ auffallen. Hier gilt: Die Kleidung sollte seriös und dem Beruf entsprechend ausfallen. Das Fußballtrikot im Büro oder Flip-Flops auf der Baustelle sind also eher unangemessen. Herrscht in der Firma eine Kleiderordnung, sollte Ihr Kind diese einhalten. Im Zweifelsfall ist man mit einem schickeren Outfit immer auf der sicheren Seite.

    Tipp 5: Papierkram erledigen

    Er ist bei Jugendlichen oft verhasst, aber nötig. Zum Start ins Berufsleben gehört auch der Papierkram. Denn Auszubildende sind nicht mehr über die Eltern familienversichert und müssen sich vor Ausbildungsbeginn daher selbst versichern. Spätestens 14 Tage nach Arbeitsbeginn muss Ihr Kind den Sozialversicherungsnachweis vorlegen. Wenn Ihr Kind nicht mehr zu Hause wohnt oder für die Ausbildung ausziehen muss, kann es die Berufsausbildungsbeihilfe beantragen. Die Bezuschussung dient der finanziellen Unterstützung und muss nach abgeschlossener Berufsausbildung nicht zurückgezahlt werden. Den Antrag gibt Ihr Kind bei der Agentur für Arbeit ab.

    Nimmt ihr Kind sich all diese Tipps zur Ausbildung zur Herzen wird der Start ein Kinderspiel.