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Ein Beruf mit gutem Gehalt, um finanziell auf eigenen Füßen zu stehen

Anna-Lena ist 17 – und steht voll im Leben. Seit gut einem Jahr lässt sie sich in einem Bad Sulzaer Unternehmen zur „Kauffrau im Gesundheitswesen“ ausbilden. Wir haben sie gefragt, ob sie mit uns über ihre Erfahrungen rund um die Kaufmännische Ausbildung spricht und uns erzählt, wie sie herausgefunden hat, was sie werden will. Sie kam gern zum Interview – und zieht generell eine positive Bilanz, auch wenn sie zunächst unschlüssig bei der Berufswahl war: „Mit der Schule und dem Betrieb bin ich superzufrieden.“ An Ihrer Seite ist Mutter Christina, die ihre Tochter nicht nur beim Lernen tatkräftig unterstützt, sondern auch eine wichtige Rolle bei der Berufswahl ihrer Tochter gespielt hat. Denn als erfahrene Altenpflegerin kann sie sich noch gut an ihre eigene Ausbildung erinnern.

Eine Berufswahl mit Hindernissen

Die Entscheidung für ihre Ausbildung als Gesundheitskauffrau hat sich Anna-Lena, die zunächst unschlüssig im Hinblick auf die Berufswahl war, nicht leicht gemacht. „Meine Berufswahl war immer so ein bisschen spektakulär“, sagt Anna-Lena mit einem Lachen. „Von Architektur bis Bürokauffrau – oder doch lieber Fotografie. Da konnte ich mich nicht so richtig entscheiden.“ Aber auch von der Medizin und der Einzigartigkeit des menschlichen Körpers ist die 17-Jährige schon länger fasziniert. Als sie nach langem Suchen den Ausbildungsberuf zur „Kauffrau im Gesundheitswesen“ entdeckte, war klar: Sie hatte das Richtige gefunden. Denn in dem kaufmännischen Beruf lässt sich ihr medizinisches Interesse mit abwechslungsreicher Bürotätigkeit verbinden. Ein Beruf mit Zukunft und gutem Gehalt ist es außerdem.

Mehr finanzielle Unabhängigkeit

Für Anna-Lenas Entscheidung zugunsten einer Ausbildung gab es noch einen weiteren entscheidenden Grund: „Ich wollte schnell Geld verdienen, sodass ich nicht nur auf der Tasche von Mama hocke.“ Mit einem Studium, wäre es dagegen nicht möglich gewesen, schon während des Lernens finanziell auf eigenen Füßen zu stehen. Mit ihrem Azubi-Gehalt ist Anna-Lena zufrieden. Denn so könne sie sich schon heute selbst ein Sparpolster für ihre Zukunftspläne aufbauen. „Wenn ich zum Beispiel später noch studieren sollte, begründet die 17-Jährige ihre Entscheidung, „kann ich meine eigenen Ersparnisse nutzen und sagen: ‚Hier Mama, du musst nicht alles zahlen. Ich habe auch gespart.’“

Eine absolut richtige Entscheidung

In ihrem Ausbildungsbetrieb fühlt sich Anna-Lena auch menschlich gut aufgehoben. Ausbilder und Kollegen unterstützen und schätzen sie sehr. Den „alten Hasen“ kann sie sogar ab und zu mit ihrem Computerwissen weiterhelfen. Das gibt Selbstvertrauen und hilft ihr darüber hinweg, wenn es in einem Ausbildungsbereich einmal nicht so gut läuft.

In der Thüringer Heimat ihre kaufmännische Ausbildung zu machen, ist für Anna-Lena auch heute noch eine richtige Entscheidung. „Ich wollte nicht weit weg.“ begründet sie ihre Beweggründe. „Zuhause war es immer noch so schön heimelich.“ Und sowohl Freunde als auch Familie für eine Ausbildung in der Ferne zurückzulassen, wäre ein schwerer Einschnitt für die 17-Jährige gewesen.

Zuerst die Ausbildung, dann die Karriere

An Zukunftsplänen nach der Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen mangelt es Anna-Lena dennoch nicht: Um ihrer eigenen Familie später etwas bieten zu können, möchte sie nach der Ausbildung zunächst ihr Abitur machen. Und anschließend wäre auch noch ein Duales Studium eine denkbare Option für sie.

Natürlich heißt es für sie jetzt erst einmal, ihre Ausbildung zur Gesundheitskauffrau abzuschließen. Danach – so ist sich auch Mutter Christina sicher – wird ihre Tochter ihren Weg erfolgreich weitergehen. Denn Fachkräfte für Krankenkassen und die Gesundheitswirtschaft würden auch in der Zukunft immer gebraucht. Und fügt abschließend bewegt hinzu: „Ich bin sehr stolz auf mein großes Kind.“



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