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Elternratgeber

Berufswahl: „Orientiert euch an euren Hobbys und Stärken.“

Autos und Roboter sind Michis Leidenschaft. In seiner Ausbildung zum Mechatroniker bei einem Geraer Automobilzulieferer hat er mit beiden täglich zu tun. Ein Traum für den 18-Jährigen, der schon jetzt klare Vorstellungen und Ziele für seine spätere Karriere hat. Unschlüssigkeit bei der Berufswahl? Nicht bei Michi. Er hat ganz klare Vorstellungen. Gemeinsam mit seiner Mutter Lam Thi Hat berichtet er für uns von seinem Ausbildungsalltag, seinen Erfahrungen und Zukunftsplänen.

Ausbildung als solider Start

Eine Ausbildung hat klare Vorteile. Ewig die Schulbank drücken und Theorie büffeln, das liegt Michi gar nicht. Er mag das Praktische: „Ich liebe es kräftig anzupacken und am Ende des Tages zu sehen, was ich gemacht habe“. Aus diesem Grund hat er sich zunächst für die Ausbildung als KFZ-Mechatroniker entschieden, auch oder gerade weil er höhere Ziele im Blick hat als den Abschluss zum Mechatroniker. Seine Eltern unterstützen ihr Kind bei der Berufswahl. „Ich bin sehr dankbar, dass er sich für diese Ausbildung entschieden hat. Er geht eigenständig seinen Weg und das macht uns wirklich sehr stolz.“, bestätigt seine Mutter Lam Thi Hat rückblickend.

Gesucht. Gefunden. Eingestellt.

Welcher Beruf passt zu mir? Da musste Michi nicht lange überlegen. Dank seiner Begeisterung für Technik und seiner Vorliebe für Autos wusste er schnell, was sein Traumberuf ist. Für eine Ausbildung als Mechatroniker standen ihm in Thüringen viele Möglichkeiten offen: „Ich habe mich umgehört, wie die Lage ist und was zu mir passt“, berichtet er über seine Suche nach dem idealen Ausbildungsplatz in der Region. Dabei habe er sich bei Freunden, der Arbeitsagentur und sehr viel im Internet informiert. Die Bemühungen haben sich gelohnt: Bereits nach wenigen Bewerbungen und zwei Vorstellungsgesprächen hatte er seine Traumfirma für die Ausbildung zum Mechatroniker gefunden und eine Zusage erhalten. Auch Mutter Lam Thi Hat ist von ihr begeistert: „Die Firma ist sehr viel größer als ich dachte. Es gibt sehr viele freundliche Mitarbeiter und sie arbeiten wie in einer großen Familie zusammen.“

Die ideale Ausbildungsstätte

Der erste Eindruck von seinem Ausbildungsunternehmen hat sich nach einem Jahr voll und ganz bestätigt. Ein gutes Betriebsklima, anspruchsvolle wie interessante Aufgaben und hilfsbereite Kollegen machen den Mechatroniker-Azubialltag zum Erlebnis. Auch wenn die Ausbildung kein Selbstläufer ist: Für das Ausbildungsgehalt müsse man sich ja nicht nur Wissen aneignen, sondern auch viel Verantwortung übernehmen, räumt Micheal ein. „Es wird einem nichts auf dem Silbertablett serviert. Und man muss eisern sein, wenn man um 6 Uhr anfangen muss.“ Er hat schnell gelernt, damit umzugehen, was seine Mutter nur bestätigen kann: „Das läuft seit dem ersten Tag reibungslos. Ich kann in Ruhe schlafen, bis ich zur Arbeit muss.“

Die Karriere nach der Lehre fest im Blick

Für die Zukunft hat Michi feste Pläne. Gern möchte er in seiner Firma in der Automobilbranche bleiben und sich dort weiterentwickeln. Eine Fortbildung zum Techniker ist nach der Ausbildung sein Ziel. Vielleicht will er später auch ein Ingenieurstudium anschließen. Das eröffnet ihm die Qualifikation für eine leitende Position. Bereits in der Ausbildung zum Mechatroniker geprobt, will der 18-Jährige später auf jeden Fall mehr Verantwortung übernehmen. Dass er als Sohn von vietnamesischen Eltern zweisprachig aufgewachsen ist, sieht Michi als besonderen Vorteil.

Auf die Frage, welchen Rat er angehenden Azubis bei der Berufswahl geben würde, antwortet er nach kurzer Bedenkzeit: „Orientiert euch an euren Hobbys und Stärken. Dann geht ihr euren Weg und findet den Beruf, der zu euch passt.“



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